In dieser Folge diskutieren Jens (Cheffe) und Thorsten (FabrikC) schwerpunktmäßig über Comebacks, die Kommerzialisierung von Subkulturen und die Entwicklung von Künstlern zwischen Anspruch und Mainstream. [00:00] – Das Comeback von „Unheilig“: Den Einstieg bildet die Rückkehr des Grafen. Jens und Thorsten diskutieren die kontroversen Fan-Meinungen und die Frage, ob finanzielle Gründe oder die Leidenschaft zur Musik hinter solchen Comebacks stecken. [05:30] – Musiker als Beruf: Jens betont, dass Musiker auch eine „Firma“ sind, die Miete und Strom zahlen müssen, was die Öffnung hin zu kommerzielleren Genres oft erklärt. [08:15] – Depeche Mode & Szenetreue: Thorsten spricht über seinen persönlichen Bruch mit Depeche Mode im Jahr 1993. Es folgt eine Analyse, warum Depeche Mode trotz Mainstream-Erfolgs in der schwarzen Szene akzeptiert bleibt, während „Unheilig“ oft als „Schlager“ abgelehnt wird. [18:00] – Das Phänomen „One-Hit-Wonder“: Ein Exkurs über Künstler wie Lou Bega (Mambo No. 5) oder Scatman John und die Frage, wie man ein Fundament an Fans aufbaut, das Jahrzehnte überdauert. 25:45] – Elitäres Denken in Subkulturen: Jens reflektiert über die Psychobilly- und Rockabilly-Szenen und kritisiert das „Gatekeeping“. Er plädiert für mehr Offenheit, da viele Szenen heute schrumpfen („Szenenschmelze“). [34:20] – Musik vs. Optik: Die Diskussion dreht sich darum, dass man sich heute weniger über Kleidung (Creepers, Pikes, Iros) als über politische Haltungen oder den Habitus definiert. [40:00] – Ausblick & Termine: Erwähnung der 35 Jahre New Wave Party in der Subkultur und ein kurzer Rückblick auf die Bedeutung von Ecki Stieg (Grenzwellen).




