Wir leben im Zeitalter postfaktischer Lügen, was sich auch im Albumtitel „The Truth Doesn’t Matter“ von Mesh und in einem dunklen Unterton widerspiegelt, der gelegentlich in ihren neuen Songs durchscheint. Was jedoch nach wie vor absolut wahr ist, ist die Tatsache, dass das britische Duo ein fast schon unheimliches Talent dafür hat, elektronische Hits zu schreiben, die ebenso elegant wie fesselnd sind.
„The Truth Doesn’t Matter“ explodiert wie ein funkelndes Feuerwerk und nimmt dabei subtil Bezug auf drei Jahrzehnte elektronischer Musik, von Giorgio Moroder, Yazoo und Depeche Mode über Garbage und Massive Attack bis hin zu zeitgenössischen Künstlern. Gleichzeitig bewahren Mesh stets ihre leicht erkennbare und einzigartige musikalische Identität sowie den charakteristischen Sound, den sie seit ihren Anfängen in den frühen Neunzigern kultiviert haben.
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Weitere InformationenMesh wurde 1991 gegründet, als sich der Leadsänger und Gitarrist Mark Hockings und der Keyboarder und Sänger Richard Silverthorn anfreundeten und eine gemeinsame musikalische Basis fanden, was zur Gründung der Band führte. Diese musikalische Partnerschaft prägt seitdem das bleibende Vermächtnis von Mesh.
Zu dem Duo gesellte sich bald Neil Taylor am Keyboard, der bereits in einer anderen Band mit Silverthorn gespielt hatte. Die kreative Synergie von Mesh entstand durch eine sich ergänzende Rollenverteilung: Richard Silverthorn komponierte die Musik, während Mark Hockings eindrucksvolle und tiefgründige Texte schrieb, die ihren Klangwelten Tiefe und Emotionen verliehen.
Die musikalische Reise von Mesh begann 1994 mit der Veröffentlichung der EP „Fragile“ und dem Debütalbum „In this Place Forever“ zwei Jahre später im Jahr 1996. 1999 folgte mit dem zweiten Album „The Point At Which It Falls Apart“ der nächste Meilenstein. Durch die Zusammenarbeit mit Produzenten wie Mark Oh zeigte die Band ihre vielfältigen musikalischen Neigungen.
Die Veröffentlichung von „Who Watches over Me“ bei einem Major-Label im Jahr 2002 rückte Mesh weiter ins Rampenlicht und markierte einen Wendepunkt. Eine Welle der Popularität in ganz Europa, insbesondere in Deutschland, ließ die britische Band in den Festival-Line-ups weiter nach oben klettern. Ihre Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Depeche-Mode-Produzenten Gareth Jones für „We Collide“ (2006) festigte ihren Status in der Welt der elektronischen Musik.
Mesh passte sich den Besetzungswechseln an und setzte seine musikalische Reise mit dem Kern-Duo fort, wobei die Live-Auftritte durch den Schlagzeuger Sean Suleman und zusätzliche Live-Keyboarder ergänzt wurden. Die Band stärkte ihre globale Präsenz und expandierte insbesondere in Amerika.
„Automation Baby“ (2013) erreichte Platz 33 der deutschen Albumcharts und dominierte allgemein die europäischen Alternative-Charts. Mit „Looking Skyward“ (2016) kletterte Mesh mit Platz 12 in den deutschen Charts auf noch größere Höhen. MESH demonstrierte seine künstlerische Vielseitigkeit und arbeitete 2015 beim Festival „Gothic meets Klassik“ mit einem klassischen Orchester zusammen. Die Band setzte ihre musikalische Entwicklung fort und begrüßte im April 2023 Vaughn George in ihrer Live-Besetzung.
Mit „The Truth Doesn’t Matter“ erklimmen Mesh eine weitere Sprosse auf der Leiter zum Himmel der elektronischen Musik. Jeder Song schlängelt sich fröhlich ins Gehirn und bleibt dort hängen, was zu spontanem Pfeifen der Melodien und lautstarkem Mitsingen der extrem eingängigen Refrains führt. Seien Sie gewarnt: „The Truth Doesn’t Matter“ ist hochgradig ansteckend und führt zu einem glücklicheren Leben.
Das Album erscheint in 4 physikalischen Varianten
CD
2 CD Artbook Editon
Doppel Vinyl (schwarz)
Limitierte Fan Box mit 3 Vinyl Scheiben + 2 CD`s (Poster, Postkarte, etc).
Mesh @ Web
www.mesh.co.ukfacebook.com/meshtheband






