Was wäre, wenn die Liebe von einem anderen Planeten käme?
„I Love An Alien“ ist wahrscheinlich das persönlichste und konzeptionellste Album, das Extize je geschrieben hat. Es erzählt die Geschichte einer Beziehung – von der allerersten Suche nach jemandem, der sich richtig anfühlt, über das Verlieben und das Bewältigen schwieriger Momente bis hin zur Erkenntnis, dass sich Liebe weiterentwickeln kann, anstatt zu zerbrechen.
Das Album mit 15 Titeln verfolgt die Beziehung Schritt für Schritt in chronologischer Reihenfolge. Es beginnt mit diesem Gefühl der Sehnsucht – der Suche nach einem Partner, dem Aussenden von Signalen ins Unbekannte, der Hoffnung, dass irgendwo da draußen jemand für einen bestimmt ist. Dann kommt die Begegnung, die Anziehung, der Rausch körperlicher Begierde. Das Kribbeln im Bauch. Der Moment, in dem sich alles größer anfühlt als man selbst.
Aber das ist kein Märchen. Es geht tiefer. Während die Beziehung wächst, wachsen auch die Schatten. Zweifel schleichen sich ein. Innere Dämonen werden lauter. Unsicherheit und Angst stellen die Verbindung auf die Probe. Liebe ist nicht mehr nur Schmetterlinge im Bauch – es geht darum zu lernen, wie man bleibt, wenn es einfacher wäre, wegzulaufen.
Dieses Album erkundet, was nach dem ersten Hoch kommt – die emotionalen Tiefs. Es handelt von Vertrauen, einer offenen Beziehung, Sexualität und Freiheit und davon, zu lernen, dass Liebe nicht gleichbedeutend mit Besitz sein muss. Manchmal wird Liebe stärker, wenn man ihr Raum zum Atmen lässt.
All dies spielt sich in einer retrofuturistischen Parallelwelt ab, in der sich ein Mann in eine Außerirdische verliebt. Doch die Außerirdische ist mehr als nur eine Science-Fiction-Figur. Sie steht für das Unbekannte im anderen – die Seiten, die sich fremd, anders, fast einschüchternd anfühlen. Und langsam beginnt sich das, was sich einst fremd anfühlte, wie ein Zuhause anzufühlen.
Musikalisch verbindet das Album traditionelle Goth-, Darkwave- und Post-Punk-Einflüsse mit dem modernen Electro-Industrial-Sound von Extize. Kalte, melodische Passagen treffen auf treibende Beats und Club-Energie. Der Gesang von RAPHA HELL bewegt sich zwischen klaren, zerbrechlichen Tönen und tiefen, aggressiven Growls – und spiegelt so die emotionalen Wellen der Beziehung selbst wider. Auch einige Gastsänger sind mit an Bord des Raumschiffs: die Labelkollegen von darkTunes Music Group – Agnis, Mortes und White Ritual.
Bei „I Love An Alien“ geht es nicht um perfekte Liebe. Es geht um echte Liebe – die Art, die Höhen und Tiefen durchlebt und sich dafür entscheidet, sich weiterzuentwickeln, anstatt zu verschwinden. Dies ist nicht nur ein Album: Es ist eine Beziehung, die man von Anfang bis Ende miterlebt.
Willkommen im Alien Love Club!
Das Album erscheint nur als physisches Release. Streaming Plattformen, werden erst ab April 2027 bedient.
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