Elektrostaub im Interview

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Elektrostaub im Interview

Mit dem Album „Humility“ schlägt Elektrostaub ein neues Kapitel auf – nicht lauter, nicht größer, sondern tiefer! Das dritte Studioalbum von Mastermind Patrick Knoch erscheint am 6. April 2026 und wir konnten vorab einige Fragen klären:

Hallo Patrick, ich hoffe es geht dir gut. Dein drittes Album „Humility“ steht kurz vor dem Release. Bist du aufgeregt, wie das Album ankommen wird?
Hallo Markus,
es geht mir bestens. Ich hoffe Dir auch. Es herrscht eher Vorfreude auf das neue Album und ich bin sehr gespannt, wie das Album angenommen wird. Subjektiv betrachtet ist es vielleicht mein bestes Album. Ich bin sehr zufrieden damit und hoffe natürlich, dass es die Leute auch so sehen werden…

Das neue Spielzeug ist immer schöner als das Alte, oder?

Wie würdest du deinen musikalischen Stil beschreiben und was inspiriert dich beim Songwriting?
Musikalisch verwurzelt ist mein Projekt im Future Pop, Synthie-Pop und Elektropop. Kraftvolle Beats treffen auf raffinierte, oft orchestrale Harmonien, vielschichtige Pads und liebevoll gestaltete Arrangements – Elemente, die zum Markenzeichen des Elektrostaub-Sounds geworden sind.

Ideen habe ich eigentlich immer im Kopf. Als Inspirationsquellen dienen aktuelle Nachrichten, Schlagzeilen, positive wie auch negative Lebenssituationen. Es gibt eigentlich immer genug Möglichkeiten, sich inspirieren zu lassen.

Wie entsteht eigentlich ein Elektrostaub Song? Hast du die Musik fertig und suchst dann die passende Gesangsstimme, oder hast du die schon während des Prozesses im Hinterkopf?

Im Endeffekt hast Du die Frage direkt mit der Fragestellung beantwortet 😉
Genauso läuft das fast immer ab. Ich produziere in meinem Studio eine instrumentale Version oder ein fertiges Playback. Teilweise habe ich dann schon während des Prozesses der Erstellung eines Arrangements eine Idee, wer den Song dann stimmlich übernehmen könnte.

Welches deiner bisherigen Alben oder Songs liegt dir besonders am Herzen und warum?

Das neue Spielzeug ist immer schöner als das Alte, oder? Im Grunde genommen sind aber alle Alben und Songs für mich wichtig. Zum einen wegen der eigenen musikalischen Entwicklung/Erfahrung. Und zum anderen steckt in jedem Song eine Menge Arbeit sowie Gedanken, Ideen, Verarbeitungsprozesse drin.


„Humility“ ist ja wie bereits erwähnt dein drittes Album. Hat sich was an deiner Herangehensweise im Vergleich zu früher geändert?

Eigentlich nicht. Es gibt ein klares Produktionsmuster. Ich denke, die Abläufe haben sich immer mehr verselbständigt aufgrund der Routine in den letzten Jahren. Ich glaube allerdings, dass sich der musikalische Stil verfestigt hat und es dadurch leichter fällt, Songs im typischen Elektrostaub-Gewand zu schreiben.

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Hast du schon weitere Pläne für weitere Veröffentlichungen?
Auf jeden Fall. Die ersten Demos und Ideen habe ich schon gesammelt. Zusätzlich werde ich wieder vermehrt Remixe für andere Bands/Projekte erstellen. Das ist in letzter Zeit ein wenig zu kurz geraten, weil der Fokus ganz klar auf die Fertigstellung des Albums lag.

Wie gehst du mit Kritik um und welche Herausforderungen begegnen dir im Musikgeschäft?

Im Großen und Ganzen bekomme ich fast nur positives Feedback was mich sehr freut und mich ermutigt für neue Produktionen. Sachliche Kritik nehme ich aber an und mache mir dann meine Gedanken dazu.

Inwieweit ist KI für dich beim Musizieren ein Thema?

Überhaupt kein Thema. Auch wenn es sich bei mir um elektronische Popmusik handelt, die hauptsächlich am PC entsteht, ist alles „handgemacht“ und echt. Eine KI kann meines Erachtens echte Gefühle, Stimmungen etc. nicht ersetzen.

Auch wenn es vermutlich schwierig wäre, aber wäre ein Elektrostaub Konzert etwas, was dich reizen würde?
Definitiv, aber wie Du schon sagtest – es gestaltet sich schwierig. Einen Aufruf hierzu hatte ich schon mal gestartet, aber so etwas wirklich richtig passendes als Livesänger war leider nicht dabei. Bock hätte ich auf jeden Fall mit den eigenen Sachen auf der Bühne zu stehen. Die letzte Eisfabrik-Tour, bei dem ich den Support Act Alex Braun an den Keys unterstützen durfte, brachte mich schon auf den Geschmack und war eine grandiose Erfahrung. Mittlerweile habe ich auch drei Alben auf dem Markt und genug Material für eine ausgedehnte Setlist.
Also, wenn Du jemanden kennst, der bei meinem Projekt für Live-Auftritte zur Verfügung stehen könnte – ich bin für jede Idee zu haben…

Ich danke für deine Zeit, das letzte Wort gehört dir.

Vielen lieben Dank für das Interview. Jederzeit gerne wieder. Kommt alle heile durch diese verrückten Zeiten.

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