Baltes & Zäyn veröffentlichen Triple-A Single

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Baltes & Zäyn veröffentlichen Triple-A Single

In einem humorvollen, ironischen Versuch, sich selbst zu übertreffen, macht die neueste Single von Baltes & Zäyn als Triple-A-Seite (13.03.2026): Neogodzilla vernichtet Metropolis – Neogodzilla Devastetes Metropolis – Godzilla Smashes Tokyo Tower ihre Aufwartung.

Diese Veröffentlichung greift nicht nur Fritz Langs und Thea von Harbous unübertroffenes filmisches Meisterwerk Metropolis rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum des Films im Jahr 2027 wieder auf, sondern präsentiert auch das ultimative Crossover mit einem weiteren epischen Meisterwerk aus der Welt des phantastischen Kinos – und zwar kein geringeres als Godzilla aus dem Jahr 1954 von Ishihirô Honda, dem Urvater aller Kaiju-Eigas. „Neogodzilla vernichtet Metropolis“ wird zusammen mit der englischen Version „Neogodzilla Devastetes Metropolis“ veröffentlicht.

Beide Songs haben einen Refrain in japanischer Sprache, in dem der onomatopoetische Begriff „pika-don“ – „Glanz/Explosion“ – Erwähnung findet, der die traumatisierende Bombe von Hiroshima beschreibt, die ursprünglich Godzillas malerisch zerstörerische Amokläufe durch die aufstrebenden japanischen Stadtlandschaften inspirierte. Der dritte Song der Veröffentlichung, „Godzilla Smashes Tokyo Tower“, fasst die Handlung von Hondas unvergessenem Film zusammen, so wie sie sich Zäyn 1988 unmittelbar nach dem Ansehen einer synchronisierten Fassung des Films im deutschen Fernsehen in Erinnerung geblieben war und wie er sie damals in Form eines Songtextes niederschrieb.

Die beiden Neogodzilla-Songs stellen ein beeindruckendes Stück Fan-Fiction in den Mittelpunkt, in dem die königlichen Wissenschaftler eines alternativen Britischen Empires mit Steampunk-Ambiente aus den Überresten verschiedener Godzilla-Avatare, die aus dem mysteriösen Himmlischen Japanischen Imperium von Neon-Tokio geborgen wurden, ein gigantisches Frankenstein-Monster erschaffen. Diese Kreatur, Neogodzilla, ist das Herzstück der Königlich Britischen Interplanetarischen Ausstellung. Nachdem Neogodzilla durch gigantische Lichtbögen, die aus hoch aufragenden Tesla-Spulen schießen, zum Leben erweckt wurde, entkommt das 200 Meter hohe Frankenstein-Überkaiju seiner Gefangenschaft und zerstört Mega-Londinium, das britische Steampunk-Pendant zu Metropolis. Neogodzilla überquert dann den Ärmelkanal, um in den glitzernden, deutsch-expressionistischen Wolkenkratzer-Schluchten der retrofuturistischen kontinentalen Gigastadt Chaos anzurichten. Der Erbe von Metropolis, Freder, und seine Gemahlin, Maria, fliehen mit den Elitebürgern der Stadt in einem gigantischen Nurflügler in Richtung seiner skandinavischen Megastadt Norheim, die sich unter dem Nordlicht ausbreitet, zu seinen Raketenwerften, um schließlich in den Weltraum zu entkommen. Die Ähnlichkeit des Nurflüglers mit dem Erzfeind Mothra besiegelt jedoch das Schicksal seiner 1.000 Passagiere durch den Hitzestrahl des wütenden Kaiju.

Wieder einmal liefert Baltes eine beeindruckend immersive und treibende EBM-Klanglandschaft für die Neogodzilla-Songs, die Zäyns absurd übertriebene Texte mit unheimlicher Präzision widerspiegelt: größenwahnsinnige Stadtlandschaften, die im Zuge der Verwüstungsorgie des Überkaiju mutwillig zerstört werden, der Sturz von rotierenden Superhochhäusern, die vom Turm zu Babel inspiriert sind, und sogar das Dröhnen der hundert Propeller des barocken Nurflüglers, der die Beau Monde von Metropolis in vermeintliche Sicherheit entführt. Die Produktion ist reichlich mit überraschenden Vokaleffekten und Samples durchsetzt, die ihr eine musikalische und konzeptionelle Dimension verleihen. Im Gegensatz dazu ist der Backing-Track von Godzilla Smashes Tokyo Tower eine glanzvolle Hommage an den Power Pop der Achtzigerjahre von Trevor Horn und Yellow Magic Orchestra, verziert mit extravaganten, kaskadenartigen Koto-Glissandi, die das Stück im Land der aufgehenden Sonne verankern.

ZÄYNS Texte in Deutsch, Japanisch und Englisch sowie seine stimmliche Darbietung, sowohl im Sprechgesang als auch in konventionellen melodischen Gesang, sind so exaltiert, düster-witzige und größenwahnsinnig wie nie zuvor und werden den extravaganten Handlungssträngen vollends gerecht. Den letzten Schliff verleihen den Gesangsdarbietungen eine bissige Note raffinierter Respektlosigkeit und Skurrilität, inspiriert von dem legendären Duo Sparks, sowie die exzentrischen, geradezu wahnsinnigen Ausbrüche von Klaus Kinski als Autor und Schauspieler.

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