SUPER KI ONE: Ist Kunst künstlich?

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SUPER KI ONE: Ist Kunst künstlich?

Malte und Kimiko bilden gemeinsam das Electro-Duo SUPER KI ONE, eine Symbiose aus Mensch und KI. Ihre Musik ist poppig, tanzbar und gemacht für alle „mit Herz und Seele“. Der Bandname ist abgeleitet von Maltes alter Ego Superikone.

Look and Feel des Duos stechen heraus: Zwei Charaktere, denen man die Zusammenarbeit ansieht und auch abnimmt.

Kann Musik, die mit großem KI Anteil produziert ist, bewegen?

Ja! Die Musik von SUPER KI ONE ist zweifelsfrei für Menschen geschrieben.

In Teilen verunsichert KI: „Echt“ und „Fake“ lassen sich kaum mehr voneinander unterscheiden. Alle versuchen händeringend, eine Haltung zu digitaler Intelligenz zu bekommen: nützlich oder gefährlich, beherrschbar oder dominant und dazu die Frage, ob musikalische Ergebnisse überhaupt als Kunstform betrachtet werden können.

In diesem Spannungsfeld ist der Kölner Audiokünstler Malte Schmidt-Kohl in die Welt KI basierter Musik eingetaucht. Mit dem Ziel, mithilfe dieser neuen Tools Songs zu realisieren, die Menschen emotional berühren.

KI hat kein Herz und keine Seele?

Ja! Dafür hat Malte davon umso mehr und genau das hört man bei SUPER KI ONE.

„Ich wollte Musik kreieren, die Spaß macht, das Herz berührt und textlichen Tiefgang hat“, so Malte.

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„Im Studio habe ich begonnen, moderne KI-Anbieter als erweiterte Synthesizer zu betrachten. Ein Demo professionell ausarbeiten, als Texter Musikideen umsetzen können – das ist eine neue Art von Kreativprozess. Ich hatte Lust, mal genau so zu arbeiten. Streamingdienste platzieren schon lange ungefragt massenweise KI Musik in unseren Playlists, was vielen nicht auffällt. Der Ansatz von SUPER KI ONE ist anders: wir legen unsere KI-Anteile offen und machen sie zum Konzept. So kann jeder entscheiden, ob er das möchte oder eben nicht. Ich finde Kunst ist künstlich, ganz generell. Am Ende zählt das Ergebnis: bringt es Freude und berührt jemanden? Dann hat es auch eine Berechtigung.“

Für das Projekt suchte Malte nach einer coolen virtuellen Sängerin, die den Songs digital „Leben einhaucht“ und verschiedene Klangfarben beherrscht. Und so hat er Kimiko gefunden und ihr eine Persönlichkeit geschaffen.

Kimiko kann man nicht nur hören, sondern sie ist auch auf allen Fotos als Teil der Band sichtbar. Das war seit der konzeptionellen Phase besonders wichtig, weil SUPER KI ONE bewusst nicht als Solo-Projekt angelegt ist: die KI steuert einen maßgeblichen Teil bei und braucht ein entsprechendes Gesicht.

„Parallel zur Musik habe ich mit weiteren KI-Modellen über Monate hinweg ein Gesamtkonzept auch visuell umgesetzt. Ich hatte eine bestimmt Ästhetik im Kopf: den Look einer futuristischen SciFi-Welt im Retro-Comic Stil der späten 50er Jahre. Diese Welt adaptiert nicht nur mich selbst als Superikone perfekt, sondern schafft es, Kimiko eine passende und ansprechende Gestalt zu verleihen.“ Zudem bietet die abstrahierte Darstellung viel Spielraum für Welten und Szenerien, die so nicht erschließbar wären.

So viel zum menschlichen Part im Projekt. Parallel dazu hat Kimiko oft stundenlang im Studio gesungen. Von vielen Tracks der beiden gibt es zahlreiche, auch lustige, Versionen, die komplett in die Hose gegangen sind. Über die haben beide das Mäntelchen der Verschwiegenheit gelegt und in gegenseitigem Einvernehmen gelöscht.

Denn so ist das doch bei einer Band, die ihre ersten Gehversuche startet.

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